Erektionsstörungen – Was tun?

22. Mai 2014

Erektionsstörungen - Was tun?Erektionsstörungen sind normalerweise ein schleichender Prozess und kommen nur schrittweise über die Jahre hinweg – beim einen Patienten schneller, beim anderen langsamer. An dieser Stelle fragt man sich Erektionsstörungen – Was tun?. Was sind die ersten Schritte, die man einleiten sollte, wenn man merkt, dass es untenrum nicht mehr so klappt wie früher?

1. Ärztlichen Rat suchen

Der erste Schritt sollte der Besuch beim Arzt sein, was normalerweise der Hausarzt sein dürfte. Dieser leitet einen vermutlich direkt an einen Fachmann – einen Urologen – weiter, da dieser sich weitaus besser mit Impotenz und Erektionsstörungen auskennt.

Mit dem Arzt kann man besprechen, welche Symptome es in letzter Zeit gab und herausfinden, woher die plötzlichen oder nicht so plötzlichen Erektionsstörungen kommen könnten. Es wird eine Anamnese erfolgen und hoffentlich findet man gemeinsam die Ursachen für die Potenzprobleme.

Der Besuch beim Arzt ist vor allem deshalb wichtig, weil Impotenz ein Vorbote für verschiedene Krankheiten, beispielsweise Herz-Kreislauf-Probleme, Bluthochdruck oder Diabetes, sein kann. Außerdem kann man sich Potenzmittel verschreiben lassen, die die Erektionsstörungen zumindest kurzweilig kurieren, sodass das Sexleben nicht einschläft.

2. Mit der Freundin sprechen

Ein weiterer wichtiger Schritt ist ein klärendes Gespräch mit der Freundin/Partnerin/Ehefrau/Lebenspartnerin. Seien Sie ehrlich, schildern Sie Ihre Situation und zeigen Sie Ihrer Freundin, dass die Probleme im Bett nicht an ihr liegen. Ansonsten könnte es passieren, dass sich die Freundin ungeliebt und unattraktiv fühlt, da es im Bett nicht mehr so läuft wie früher. Geben Sie ihr einen plausiblen Grund, auch wenn Sie sich schämen und in Ihrem Selbstbewusstsein gekränkt fühlen.

Ein klärendes Gespräch kann ein wahrer Beziehungsretter sein. Nicht wenige Männer haben ihre Erektionsstörungen verschwiegen und somit dafür gesorgt, dass ihre Frauen nicht wussten, wo das Problem lag. Oftmals kam es zu einer Trennung. Kommunikation ist alles.

3. Lebensstil umstellen

Nachdem die Ursachen für die Impotenz hoffentlich gemeinsam mit dem Arzt herausgefunden wurden, sollte man seinen Lebensstil entsprechend der Diagnose umstellen. Quasi alle Ursachen für Impotenz lassen sich durch eine gesündere, ausgewogenere Ernährung und ein gewisses Sportpensum verbessern.

Sie sollten sich nicht nur auf Pillen und Tabletten verlassen, sondern auf Ihren Körper hören und ihm ein gesünderes Umfeld bieten. Ganz gleich ob Sie unter Bluthochdruck, Diabetes oder sonstigen Erkrankungen leiden – die Situation wird sich mit einem gesünderen Lebensstil verbessern.

4. Impotenz beheben

Wir geben zu: Eine durch Krankheiten verursachte Impotenz lässt sich oftmals nicht nur dadurch kurieren, dass man ein bisschen Obst isst und drei Mal die Woche Joggen geht.

Das beste Mittel gegen Impotenz bleiben klassische Potenzmittel, wie beispielsweise Viagra, Cialis und Levitra. Pflanzliche Potenzmittel gibt es zwar ebenfalls, diese können aber mit pharmazeutischen Wunderwaffen nicht mithalten.

Fazit: Erektionsstörungen – Was tun?

Wenn Sie unter Erektionsstörungen leiden und noch nichts dagegen unternommen haben, dann können wir die von uns aufgelisteten Punkte nur empfehlen. Sie dürfen keinesfalls den Fehler machen und die Impotenz in sich hineinfressen. Spontane Wunderheilung gibt es nur im Fernsehen.

Nehmen Sie Ihre Probleme selbst in die Hand und sprechen Sie offen darüber. Sie werden sehen, dass sich Ihre Situation erleichtert und verbessern wird.