Impotenz und Alkohol – Gibt es einen Zusammenhang?

08. Juli 2014

Impotenz und Alkohol - Gibt es einen Zusammenhang?Alkohol ist grundsätzlich eine schöne Sache: Man wird lockerer, enthemmter und die Zunge löst sich auf Parties schneller. Alkohol ist prinzipiell also ein soziales Schmiermittel, das zudem euphorisiert und uns glücklich macht. Eine legale Droge, die in Maßen konsumiert werden sollte.

Doch jeder Mensch kennt auch die Schattenseiten des Alkohols. Der Körper wird geschädigt, man benimmt sich daneben und kann im schlimmsten Fall sogar seine Manneskraft verlieren. Impotenz und Alkohol – ab welcher Menge hat man temporäre und dauerhafte Schäden zu befürchten?

Grundsätzlich kann Alkohol zu irreparablen Langzeitschäden im Bezug auf die Potenz führen. Doch er kann auch nur für einige Stunden impotent machen, wobei es sich dabei nicht um Impotenz im klassischen Sinne handelt. Was wir damit meinen, erfahren Sie im nächsten Absatz.

Temporäre Impotenz durch einmaligen Vollrausch

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie sind auf einer Party, trinken einen über den Durst und bandeln mit einer hübschen Frau an. Nun geht alles ganz schnell: Sie betreten das Schlafzimmer und möchten volltrunken eine heiße Liebesnacht erleben.

Doch das beste Stück will nicht mitmachen. Es erhebt sich nicht, egal was Sie tun. In diesem Fall haben Sie eindeutig einen über den Durst getrunken. Alkohol blockiert nämlich die Nerven, sodass Penis und Gehirn nicht mehr richtig miteinander kommunizieren können. Es herrscht tote Hose. Sexuelle Stimulation wird nicht an das Gehirn weitergeleitet, der Wille sich aufzurichten erreicht den Penis wiederum nicht.

Diese temporäre Impotenz ist allerdings nicht der einzige Faktor, der Sie beim Konsum von Alkohol von Sex abhalten könnte. Denn das persönliche Verhalten und die Alkoholfahne werden sämtliche andere Frauen davon abhalten, mit Ihnen ins Bett zu gehen. Höchstens Frauen, die ebenso betrunken sind wie Sie, ignorieren diese Fakten.

Aber Kopf hoch: Die Symptome halten nur für eine Nacht an. Am nächsten Morgen sind alle Körperfunktionen wieder voll funktionsfähig.

Dauerhafte Schädigung der Potenz durch Alkohol

Ganz anders sieht die Sache aus, wenn man über Jahre hinweg viel zu viel Alkohol konsumiert. Der Alkohol verändert nämlich den Hormonhaushalt des Körpers und zerstört die Nervenbahnen auf Dauer.

Die langanhaltende Zerstörung der Nervenbahnen führt dazu, dass Penis und Gehirn gar nicht mehr miteinander kommunizieren können. Diese Schäden sind normalerweise irreparabel und können nur mit Medikamenten temporär behandelt werden.

Des Weiteren sorgt der regelmäßige Konsum von Alkohol dafür, dass die Testosteronkonzentration im Körper immer geringer wird, was ebenfalls zu Erektionsstörungen führen kann. Das weibliche Sexualhormon Östrogen kann außerdem nicht mehr effektiv abgebaut werden, weshalb der Körper verweiblicht.

Quelle: Kenn-Dein-Limit.de