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Selbsthilfe bei Erektionsstörungen

Erektionsprobleme? Lass dich nicht hängen, hilf dir selbst!

Wir erklären dir ohne Fachchinesisch, was hinter Erektionsstörungen steckt. Dazu gibt es Selbsthilfe-Tipps, die wirklich etwas bringen und die dir so wahrscheinlich noch keiner gesagt hat.

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Du bist nicht allein

Ein paar Zahlen, die Mut machen

Jeder 5.Mann zwischen 30 und 80 hat Erektionsprobleme. Das hat die Kölner Männerstudie gezeigt.
2–5 JahreSo lange bevor das Herz Ärger macht, kann sich schon der Penis melden.
40 %der Männer hatten nach einem Beckenbodentraining wieder eine normale Erektion.
31 %der übergewichtigen Männer schafften das allein mit mehr Bewegung und besserem Essen.

Quellen: Braun et al., Int J Impot Res 2000 · Montorsi et al., Eur Urol 2003 · Dorey et al., BJU Int 2005 · Esposito et al., JAMA 2004

Themen

Hier kannst du selbst ansetzen

Mal sind es die Gefäße, mal ist es der Kopf, oft beides. Fang einfach da an, wo es dich gerade am meisten drückt.

Dein Weg

Vier Schritte, die sich bewährt haben

  1. Hinschauen

    Ein schlechter Abend ist noch keine Impotenz. Beobachte erst mal ein paar Wochen, ob sich ein Muster zeigt.

  2. Durchchecken lassen

    Blutdruck, Blutzucker, Hormone. Ein Termin beim Hausarzt klärt, ob der Körper dahintersteckt.

  3. Dranbleiben

    Mehr Bewegung, weniger Alkohol, besser schlafen. Fang mit einer Sache an und zieh sie ein paar Wochen durch.

  4. Drüber reden

    Mit deinem Partner oder einem guten Freund. Schweigen macht den Druck nur größer.

Unser Ansatz

Warum Selbsthilfe?

Wer Erektionsprobleme hat, bekommt meistens zwei Ratschläge zu hören. Entweder „Nimm halt eine Pille“ oder „Stell dich nicht so an“. Beides bringt dich auf Dauer nicht weiter.

Eine Erektion braucht gesunde Gefäße, intakte Nerven, genug Hormone und einen Kopf, der mitspielt. An fast allem davon kannst du selbst drehen. Wir zeigen dir, was nachweislich hilft und welches Geld du dir sparen kannst.

Potenzmittel lassen wir dabei nicht unter den Tisch fallen. Für viele Männer sind sie eine echte Hilfe, deshalb erklären wir auch die ganz ehrlich.

Wer hinter der Seite steckt →

Bei einem Punkt werden wir ernst. Erektionsprobleme können ein Frühwarnzeichen fürs Herz sein. Die Gefäße im Penis sind enger als die am Herzen und machen deshalb oft zuerst schlapp.

Hält das Problem länger an, lass dich bitte einmal gründlich durchchecken. Das kostet dich einen Vormittag und kann dir viel ersparen.

Häufige Fragen

Kurz und ehrlich beantwortet

Ab wann ist es eine Erektionsstörung?

Klappt es mal einen Abend nicht, ist das noch keine Impotenz. Ärzte sprechen erst davon, wenn es über ein halbes Jahr in den meisten Fällen nicht richtig klappt. Aussetzer nach drei Bier oder bei viel Stress kennt fast jeder Mann.

Kann ich selbst etwas dagegen tun?

Ja, oft sogar eine ganze Menge. Bewegung, Beckenbodentraining, ein paar Kilo weniger und der Rauchstopp bringen nachweislich etwas. Steckt eher der Kopf dahinter, hilft es, den Druck rauszunehmen.

Ich bin erst 30. Ist das normal?

Häufiger, als du denkst. Bei jüngeren Männern steckt meistens der Kopf dahinter, also Stress, Nervosität oder Versagensangst. Körperliche Ursachen sind in dem Alter seltener, ausschließen sollte man sie trotzdem.

Können Pornos impotent machen?

Bei manchen Männern ja. Fachleute sprechen von porno-induzierter Erektionsstörung (PIED). Klappt es mit Pornos gut, mit deinem Partner aber nicht, ist eine Pornopause einen Versuch wert.

Zu welchem Arzt gehe ich?

Fang beim Hausarzt an, der kennt dich und deine Werte. Für genauere Untersuchungen schickt er dich zum Urologen. Steckt eher der Kopf dahinter, helfen Potenzmittel oft schon als Starthilfe, weil die Erektion bei leichterer Berührung kommt und härter wird. Hartnäckige Ängste löst ein Sexualtherapeut.

Wie steht es um deine Erektion?

Fünf Fragen, zwei Minuten, komplett anonym. Danach weißt du ungefähr, wo du stehst.

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