Erektionsprobleme? Lass dich nicht hängen, hilf dir selbst!
Wir erklären dir ohne Fachchinesisch, was hinter Erektionsstörungen steckt. Dazu gibt es Selbsthilfe-Tipps, die wirklich etwas bringen und die dir so wahrscheinlich noch keiner gesagt hat.
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Ein paar Zahlen, die Mut machen
Quellen: Braun et al., Int J Impot Res 2000 · Montorsi et al., Eur Urol 2003 · Dorey et al., BJU Int 2005 · Esposito et al., JAMA 2004
Hier kannst du selbst ansetzen
Mal sind es die Gefäße, mal ist es der Kopf, oft beides. Fang einfach da an, wo es dich gerade am meisten drückt.
Grundlagen
Ein Aussetzer ist noch lange keine Impotenz. Was normal ist und was nicht.
Mehr lesen →Ursachen
Meistens steckt etwas Handfestes dahinter. Oft sogar etwas, das du ändern kannst.
Mehr lesen →Bewegung & Beckenboden
Laufschuhe, Hanteln, Beckenboden. Nirgends bringt Selbsthilfe so viel wie hier.
Mehr lesen →Ernährung
Kein Wunderessen, aber ein Teller, der deinen Gefäßen guttut.
Mehr lesen →Testosteron
Hängt die Erektion wirklich am Hormon? Weniger, als die Werbung behauptet.
Mehr lesen →Kopf & Psyche
Versagensangst, Stress, Druck? Für fast jede Kopfsache gibt es eine Lösung, die zu dir passt.
Mehr lesen →Pornografie
Beim Porno klappt alles, mit ihr nicht? PIED, Pornopause und NoFap ehrlich erklärt.
Mehr lesen →Partnerschaft
Schweigen ist meistens schlimmer als das Problem selbst.
Mehr lesen →Schlaf, Stress & Alltag
Rauchen, Alkohol, zu wenig Schlaf. Dein Penis merkt sich das alles.
Mehr lesen →Männlichkeit
Ein Mann ist mehr als seine Erektion. Klingt banal, entlastet aber enorm.
Mehr lesen →Ärztliche Hilfe
Manchmal reicht Selbsthilfe nicht. Kein Drama, dafür gibt es gute Behandlungen.
Mehr lesen →Besondere Situationen
Nach Herzinfarkt, Prostata-OP oder Krebs ist Sex oft erst mal kein Thema. Muss nicht so bleiben.
Mehr lesen →Erfahrungen & Austausch
Du bist nicht der Einzige. Nicht mal annähernd.
Mehr lesen →Lust & Samenerguss
Nicht jedes Problem im Bett hat mit der Erektion zu tun. Auch dagegen lässt sich einiges machen.
Mehr lesen →Vier Schritte, die sich bewährt haben
Hinschauen
Ein schlechter Abend ist noch keine Impotenz. Beobachte erst mal ein paar Wochen, ob sich ein Muster zeigt.
Durchchecken lassen
Blutdruck, Blutzucker, Hormone. Ein Termin beim Hausarzt klärt, ob der Körper dahintersteckt.
Dranbleiben
Mehr Bewegung, weniger Alkohol, besser schlafen. Fang mit einer Sache an und zieh sie ein paar Wochen durch.
Drüber reden
Mit deinem Partner oder einem guten Freund. Schweigen macht den Druck nur größer.
Warum Selbsthilfe?
Wer Erektionsprobleme hat, bekommt meistens zwei Ratschläge zu hören. Entweder „Nimm halt eine Pille“ oder „Stell dich nicht so an“. Beides bringt dich auf Dauer nicht weiter.
Eine Erektion braucht gesunde Gefäße, intakte Nerven, genug Hormone und einen Kopf, der mitspielt. An fast allem davon kannst du selbst drehen. Wir zeigen dir, was nachweislich hilft und welches Geld du dir sparen kannst.
Potenzmittel lassen wir dabei nicht unter den Tisch fallen. Für viele Männer sind sie eine echte Hilfe, deshalb erklären wir auch die ganz ehrlich.
Bei einem Punkt werden wir ernst. Erektionsprobleme können ein Frühwarnzeichen fürs Herz sein. Die Gefäße im Penis sind enger als die am Herzen und machen deshalb oft zuerst schlapp.
Hält das Problem länger an, lass dich bitte einmal gründlich durchchecken. Das kostet dich einen Vormittag und kann dir viel ersparen.
Kurz und ehrlich beantwortet
Ab wann ist es eine Erektionsstörung?
Klappt es mal einen Abend nicht, ist das noch keine Impotenz. Ärzte sprechen erst davon, wenn es über ein halbes Jahr in den meisten Fällen nicht richtig klappt. Aussetzer nach drei Bier oder bei viel Stress kennt fast jeder Mann.
Kann ich selbst etwas dagegen tun?
Ja, oft sogar eine ganze Menge. Bewegung, Beckenbodentraining, ein paar Kilo weniger und der Rauchstopp bringen nachweislich etwas. Steckt eher der Kopf dahinter, hilft es, den Druck rauszunehmen.
Ich bin erst 30. Ist das normal?
Häufiger, als du denkst. Bei jüngeren Männern steckt meistens der Kopf dahinter, also Stress, Nervosität oder Versagensangst. Körperliche Ursachen sind in dem Alter seltener, ausschließen sollte man sie trotzdem.
Können Pornos impotent machen?
Bei manchen Männern ja. Fachleute sprechen von porno-induzierter Erektionsstörung (PIED). Klappt es mit Pornos gut, mit deinem Partner aber nicht, ist eine Pornopause einen Versuch wert.
Zu welchem Arzt gehe ich?
Fang beim Hausarzt an, der kennt dich und deine Werte. Für genauere Untersuchungen schickt er dich zum Urologen. Steckt eher der Kopf dahinter, helfen Potenzmittel oft schon als Starthilfe, weil die Erektion bei leichterer Berührung kommt und härter wird. Hartnäckige Ängste löst ein Sexualtherapeut.
Wie steht es um deine Erektion?
Fünf Fragen, zwei Minuten, komplett anonym. Danach weißt du ungefähr, wo du stehst.